HEIMAT. HALTUNG. (Jessica)HERZBERG

Jessica Herzberg Mein Name ist Jessica Herzberg, ich bin 44 Jahre alt, verheiratet und Mutter von zwei Kindern.

Der Wert, der mich am stärksten prägt, ist Gerechtigkeit. Und weil ich Ungerechtigkeiten nicht einfach hinnehmen kann, engagiere ich mich seit Jahren in der Kommunalpolitik.
Hier in Walkenried im Orts- und Gemeinderat und im Landkreis als Vorstandsmitglied des SPD-Unterbezirks und als Beisitzerin der SPD-Kreistagsfraktion. Mir ist wichtig, dass Politik dort entsteht, wo das Leben spielt!
Meine Haltung ist klar: Eine starke Demokratie braucht Menschen, die Verantwortung übernehmen und sich einbringen. Ich stehe für ein Miteinander, das auf Respekt, Zusammenhalt und Verlässlichkeit basiert. Deshalb setze ich mich für eine Politik ein, die extreme Positionen vermeidet, niemanden ausgrenzt und unsere Gemeinschaft stärkt. Beruflich leite ich den Einkauf eines regionalen Industrieunternehmens.
Ich kenne die Herausforderungen für Familien, Beschäftigte und Unternehmen im ländlichen Raum also bestens aus eigener Erfahrung.
Ich bin in Walkenried aufgewachsen und fest verwurzelt. So erlebe ich selbst jeden Tag, wie Unsicherheiten und ungleiche Chancen die Menschen im ländlichen Raum belasten. Viele sagen mir offen, dass sie sich abgehängt fühlen. Und genau deshalb möchte ich eine Brücke sein: zwischen Stadt und Land, zwischen Entscheidungsträgern und den Menschen hier im Südharz.

Damit Walkenried, Wieda, Zorge und Bad Sachsa und Bad Lauterberg gesehen, gehört und ernst genommen werden. Denn es geht um uns!

Ganz konkret setze ich mich für folgendes ein:

1. Soziale Gerechtigkeit & Lebensqualität
Medizinische Versorgung – denn Gesundheit darf nicht vom Wohnort abhängen
Ich sehe, wie schwierig es für viele geworden ist, überhaupt noch eine Hausarztpraxis zu erreichen, oder gar eine zu finden. Die Wege werden länger, die Versorgung brüchiger und die Sorgen größer.
Deshalb setze ich mich dafür ein:

  • dass der Landkreis lokale Hausarztpraxen stärkt
  • dass pflegerische Angebote stabil bleiben und ausgebaut werden
  • dass medizinische Versorgung wieder verlässlich erreichbar wird

Gleichstellung – denn Frauen verdienen mehr als schöne Worte
Ungleiche Rollenbilder und strukturelle Hürden betreffen besonders Frauen im ländlichen Raum. Gleichstellung ist kein Zusatzthema, sondern Voraussetzung für soziale Gerechtigkeit und wirtschaftliche Stärke.
Darum setze ich mich ein für:

  • faire Chancen im Beruf, durch bessereVereinbarkeit von Familie und Arbeit
  • starke Frauenhäuser und Beratungsangebote, damit Hilfe erreichbar bleibt
  • Unterstützung für Alleinerziehende
  • sichtbare Gleichstellungspolitik, die Kommunen stärkt
  • mehr Frauen in kommunalen Gremien, durch Förderung und niedrigere Einstiegshürden

Kinderbetreuung – weil Familien Entlastung brauchen
Beiträge steigen, Plätze fehlen und Qualitätsunterschiede wachsen. Gleichzeitig können die Kommunen diese Aufgabe aber nicht mehr allein stemmen.
Darum fordere ich:

  • mehr finanzielle Unterstützung des Landkreises für die Kommunen
  • verlässliche Qualitätsstandards
  • bezahlbare Beiträge für Familien
  • Einen festen Sitz des Kreiselternrates im Jugendhilfeausschuss

Schülerbeförderung – weil kein Kind um 5 Uhr aufstehen sollte
Unsere Kinder im ländlichen Raum müssen für den Weg zu den weiterführenden Schulen oft sehr lange Fahrzeiten in Kauf nehmen. Wenn ein Kind schon um 5 Uhr aufstehen muss, belastet das die Konzentration,
Leistungsfähigkeit, aber auch den Familienalltag.
Ich setze mich ein für:

  • kürzere Wege und bessere Taktung
  • sinnvollere Routen
  • eine Abstimmung, die Bildungschancen nicht vom Wohnort abhängig macht

Inklusion – damit alle die gleichen Chancen haben
Im Landkreis stoßen viele Menschen und Familien mit Unterstützungsbedarfen für sich oder ihre Kinder an Grenzen: Wege sind zu weit, Angebote fehlen, Zuständigkeiten sind unklar. Das sorgt für Stress, Unsicherheit und das Gefühl, allein gelassen zu werden. Inklusion darf nicht vom Wohnort abhängen – sie muss überall selbstverständlich sein.
Darum setze ich mich ein für:

  • verlässlich inklusive Angebote, die die Menschen dort erreichen, wo sie leben
  • Barrierefreiheit, insbesondere in Kitas und Schulen
  • starke Zusammenarbeit mit heilpädagogischen Einrichtungen
  • klare Zuständigkeiten und kurze Wege, statt Bürokratie und Unsicherheit
  • Informations- und unterstützende Angebote

Demokratiebildung – weil Beteiligung früh beginnt
Ich möchte, dass junge Menschen Demokratie mitgestalten können. Denn Demokratie ist die Grundlage unserer Freiheit.
Darum unterstütze ich:

  • Projekte politischer Bildung
  • Kooperationen zwischen Schulen, Vereinen und Initiativen
  • Angebote, die Beteiligung stärken
  • Den Ausbau von Mitbestimmung vor Ort – wie Jugendparlamente

Umwelt & Erinnerungskultur – weil Zukunft und Herkunft zusammengehören
Unsere Region lebt von ihrer Natur und ihrer Geschichte. Beides prägt uns – und beides braucht Schutz, Pflege und eine klare politische Haltung. Für mich gehört dazu, Verantwortung für die Zukunft zu übernehmen und
gleichzeitig die Orte zu bewahren, die uns an unsere Herkunft erinnern. Nur wenn wir beides zusammen denken, bleibt der Südharz lebenswert und stark.
Ich setze mich ein für:

  • den Ausbau von Solar- und Windenergie
  • den Schutz und die Weiterentwicklung des Grünen Bandes
  • eine lebendige Erinnerungskultur als Teil unserer Identität

2. Verlässliche Infrastruktur & kommunale Stabilität
Wirtschaft – weil gute Arbeit unsere Region trägt
Eine starke Wirtschaft entscheidet darüber, ob Menschen hier gute Jobs finden, Betriebe wachsen können und ob junge Menschen bleiben. Handwerk, Mittelstand, Industrie und auch der Tourismus sind das Rückgrat unseres Südharzes. Sie schaffen Stabilität und Zukunft.
Ich setze mich dafür ein, dass:

  • regionale Betriebe gestärkt werden
  • sichere und gute Arbeitsplätze entstehen
  • Handwerk und Mittelstand entlastet werden
  • Ausbildungsstandorte und Berufsschulen gesichert werden

Mobilität – weil Teilhabe sonst nicht funktioniert
Mobilität entscheidet darüber, ob Menschen ihren Alltag bewältigen können, ob sie zur Arbeit kommen, zur Schule, zum Arzt, zu Freunden oder ins Ehrenamt.
Ich kämpfe dafür, dass:

  • HATIX erhalten bleibt
  • das 5‑Euro‑Ticket fortgeführt wird
  • der ÖPNV verlässlich, bezahlbar und ausgebaut wird, auch über die Landkreisgrenzen hinaus
  • der Ausbau weiterer Radwege umgesetzt wird

Digitale Infrastruktur – denn Funklöcher haben keine Zukunft
Schlechtes Internet bremst aus. Familien, Unternehmen, Vereine und Verwaltung brauchen eine digitale Versorgung, die überall zuverlässig funktioniert, auch in kleineren Orten. Der Südharz darf hier nicht länger hinterherhinken.
Deshalb fordere ich:

  • konsequenten Glasfaser- und Mobilfunkausbau
  • Priorität auch für kleine Ortsteile
  • digitale Teilhabe für alle Generationen

Kommunen stärken – denn Planungssicherheit ist entscheidend
Starke Kommunen brauchen Verlässlichkeit. Nur wenn der Landkreis klare Strukturen schafft und Investitionen planbar macht, können die Kommunen ihre Aufgaben erfüllen und Zukunft gestalten.
Ich setze mich dafür ein, dass der Landkreis:

  • Kommunen bei Investitionen verlässlich unterstützt
  • klare und planbare Förderungen schafft
  • Zusammenarbeit auf Augenhöhe ermöglicht

Genehmigungsverfahren vereinfachen – weil Zeit und Transparenz entscheidend sind
Genehmigungsverfahren sind langwierig, oft nicht nachvollziehbar und führen somit zu Frust und wirtschaftlichen Verlusten durch die langen Laufzeiten.
Deshalb setze ich mich dafür ein, dass der Landkreis:

  • Genehmigungsverfahren vereinfacht und deutlich beschleunigt
  • nachvollziehbare, transparente und einheitliche Kriterien schafft
  • unnötige bürokratische Hürden konsequent abbaut
  • die Digitalisierung konsequent ausbaut

3. (Soziale) Sicherheit & Zusammenhalt
Ehrenamt stärken – weil unsere Region ohne Freiwillige nicht funktionieren würde
Ich weiß, wie viel Freizeit, Herzblut und Verantwortung im Ehrenamt stecken. Ohne Feuerwehr, Rettungsdienste, Hilfsorganisationen und all die anderen Vereine wäre unsere Region nicht sicher und nicht halb so lebenswert.
Darum setze ich mich ein für:

  • Stärkung der Freiwilligen Feuerwehren und Rettungsdienste
  • Entlastung und Förderung von Vereinen
  • sichtbare Anerkennung des Ehrenamts

Tourismus & Kultur – weil sie unsere Region lebendig machen
Ich möchte, dass unsere Orte attraktiv bleiben – für Gäste, aber vor allem für uns selbst.
Ich unterstütze:

  • kulturelle Einrichtungen und lokale Initiativen
  • touristische Angebote, die Arbeitsplätze schaffen und Orte beleben
  • Projekte, die Geschichte und Natur erlebbar machen

Südharz stärken – damit unsere Region nicht übersehen wird
Viele Menschen sagen mir, dass sie sich seit Jahren nicht ernst genommen fühlen. Und sie haben recht: Wer im Südharz lebt, merkt schnell, dass wir für viele „weit weg“ sind.
Aber unsere Region verdient die gleiche Aufmerksamkeit wie jeder andere Teil des Landkreises.
Darum werde ich im Kreistag:

  • eine starke Stimme für den Südharz sein, die Probleme klar benennt und Lösungen einfordert
  • für gerechte Verteilung von Fördermitteln einstehen, damit Projekte nicht an uns vorbeiziehen
  • für eine Politik stehen, die zuhört – bei Vereinen, Unternehmen, Familien und Ehrenamtlichen
  • eine Brücke sein, die Stadt und Land verbindet